Ist 71-jähriger Wallraff korrupt oder immer noch ein Gutmensch, der sich auch im fortgeschrittenen Alter für die Gesellschaft persönlich aufopfert?

Enthüllungsjournalist am Pranger. Böser Verdacht: Machte Günter Wallraff Burger King madig, weil ihn McDonald’s bezahlte? In seinem Buch „Ganz Unten“ prangerte Günter Wallraff einst die schlechten Arbeitsbedingungen bei McDonald‘s an. Nun wird bekannt: Wallraff hat sich Jahre nach den Enthüllungen von der Fastfood-Kette anheuern lassen. Gibt es einen Zusammenhang mit seinen jüngsten Enthüllungen über Burger King? (Quelle: Focus-online, 11.05.2014)

Geld stinkt bekanntlich nicht und Journalisten müssen schließlich auch von irgendwas leben, Miete, zahlen, sich das eine oder andere gönnen und da ist ehrlich verdientes Geld eines ehemaligen Gegners nichts schlechter oder besser wie eventuell trotz fehlender gültiger bundesdeutscher Steuergesetze hinterzogene Steuern.

Während sich die Grundrechtepartei nicht wirklich anmaßt, die Einkommensquellen des Herrn Wallraff nach deren Zweckmäßigkeit zu hinterfragen, hat die Grundrechtepartei in Sachen bundesdeutsches Steuerrecht im Licht des Bonner Grundgesetzes eine unverbrüchliche Position eingenommen.

Wie es mit dem purifizierten nationalsozialistischen Steuerrecht vom 16.10.1934 in der Bundesrepublik Deutschland im Lichte des Bonner Grundgesetzes bis heute im Jahr 65 nach dem Inkrafttreten der ranghöchsten Rechtsnorm bestellt ist, liest sich sehr anschaulich in der einschlägigen Expertise der Grundrechtepartei zum Einkommensteuergesetz sowie in der Vituperation zur Vergabe des Großen Anton-Hynkel-Preises an das Bundesfinanzministerium und seinen damaligen und heute immer noch Bundesfinanzminister Schäuble am 23.03.2013.

Wie es um den seit 65 Jahren hochgelobten bundesdeutschen Rechtsstaat insgesamt tatsächlich bestellt ist, lässt sich in den einschlägigen Expertisen der Grundrechtepartei in ihrem aktualisierten Rechtsstaatsreport sehr genau nachlesen.

(Originalartikel: /231333)