Der Zentralrat der Juden beklagt angesichts der jüngsten judenfeindlichen Parolen bei Kundgebungen gegen Israel die mangelnde Unterstützung durch die Zivilgesellschaft.

“Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?”, sagte der Vorsitzende Dieter Graumann der “Rheinischen Post”. Die Kirchen und die politischen Eliten hätten sich vorbildlich positioniert, von ihren Mitmenschen fühlten sich die jüdischen Bürger jedoch alleingelassen.

Hunderte Juden hätten schon beim Zentralrat nachgefragt, ob sie hierbleiben sollten oder die Koffer packen müssten. “Wir sind betroffen und wir sind getroffen”, sagte Graumann. “Wenn auf deutschen Straßen gegrölt wird, dass Juden vergast, verbrannt, geschlachtet werden sollen, dann hat das mit Gaza und israelischer Politik sicherlich überhaupt nichts zu tun.” (Quelle: t-online, 31.07.2014)

Herr Graumann sowie der Zentralrat der Juden soll sich man nicht täuschen lassen von den Kirchen und den politischen Eliten, denn beide haben die bundesdeutsche Bevölkerung trotz Bonner Grundgesetz als ranghöchste Rechtsnorm und gedachte Antwort auf das barbarische NS-Terrorregime des Massenmörders Adolf Hitler und seiner Spießgesellen, bis heute die “granitene Dummheit” pflegen lassen, so dass bis heute die NS-Rechtsordnung auf der Basis des purifiziertem nationalsozialistischen Rechts versus den unverbrüchlichen Rechtsbefehlen des Bonner Grundgesetzes praktiziert wird. Da ist für Zivilcourage gegen Antisemitismus kein Raum, stattdessen ist die bundesdeutsche Bevölkerung bis heute geprägt von Neid, Missgunst und Hass.

Wie es um den seit 65 Jahren hochgelobten bundesdeutschen Rechtsstaat insgesamt bis heute tatsächlich bestellt ist, lässt sich in den einschlägigen meinungsfreien Expertisen der Grundrechtepartei in ihrem aktualisierten Rechtsstaatsreport sehr genau und bisher nicht widerlegt nachlesen.

(Originalartikel: https:/grundrechteforum.de/233740 )