Bischof von Münster, Felix Genn greift durch. Nach Pegida-Auftritt Predigtverbot für katholischen Pfarrer vom Niederrhein.

“Nach einer Rede bei einer Pegida-Demonstration hat der Bischof von Münster, Felix Genn, einem katholischen Priester die Predigtbefugnis entzogen. Der Geistliche dürfe sich innerhalb und außerhalb von Gotteshäusern nicht mehr im Namen der Kirche äußern, teilte das Bistum mit. Der Geistliche lege mit seinen Äußerungen, für die er seine Autorität als Pfarrer und Priester missbrauche, “die Grundlagen für rechte Ideologien, für Fremdenfeindlichkeit und für ein Gegeneinander der Religionen, die in der katholischen Kirche keinen Platz haben”, erklärte das Bistum. Bischof Genn habe dem 67-Jährigen schriftlich mitgeteilt, dass er solche Reden nicht “dulden kann und will”.” (Quelle: t-online, 20.01.2015)

Die Grundrechtepartei spricht von hier aus dem Bischof von Münster ihre Anerkennung für dessen konsequentes Handeln gegen einen wohl “Hetzer im Priestergewand” aus. Gleichzeitig mahnt die Grundrechtepartei alle diejenigen Personen gerade in der bundesdeutschen öffentlichen Gewalt, also in den Reihen des Bundes- und Landesgesetzgebers, in den Reihen der vollziehenden Gewalt und in den Reihen der Rechtsprechung an, sich endlich auf den jeweils geleisteten Eid auf das Bonner Grundgesetz als die ranghöchste Rechtsnorm der Bundesrepublik Deutschland sowie die jeweilige Landesverfassung zu besinnen und diejenigen verfassungsfeindlichen Subjekte in den eigenen Reihen nicht länger zu tolerieren und aufgrund falsch verstandenen Korpsgeistes zu decken, damit das seit 66 Jahren auf seine Erfüllung harrende Bonner Grundgesetz endlich seine volle Wirkung entfalten kann. Es muss endlich Schluss sein mit dem klammheimlichen verfassungswidrigen Exekutieren der ersatzlos untergegangenen NS-Rechtsordnung auf der verfassungswidrigen Basis von purifiziertem nationalsozialistischen Rechts gegen die bundesdeutsche Bevölkerung. Art. 20 Abs. 3 GG i.V.m. Art. 1 Abs. 3 GG haben endlich uneingeschränkte Beachtung durch den Gesetzgeber, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung zu erfahren, damit die Grundrechtsträger endlich die unmittelbares Recht gegenüber der öffentlichen Gewalt bildenden unverletzlichen Grundrechte ausüben können.

Mit dieser Problematik hat sich die heute als Juristin in der nds. Staatskanzlei tätige Diplomandin Clea Laage in ihrer sozialwissenschaftlichen Diplomarbeit an der Universität Hannover 1988/89 unter dem Titel “Die Auseinandersetzung um den Begriff des gesetzlichen Unrechts nach 1945″ in Kritische Justiz Heft 4/1989, S. 409 – 432 befasst. Darin kommt sie zu folgendem Ergebnis:

„Vor dem Hintergrund der durch die alliierten Gesetzgebung eingeleiteten Entlegitimierung der NS-Rechtsordnung sind sie als Formen des lautlosen Wiedereinstiegs in das NS-Rechtssystem zu bezeichnen“ (siehe S. 421 oben).

„Die von der Rechtsprechung und Rechtslehre ab 1947 entwickelten Prüfungskritieren führten zu einem “entnazifierten” nationalsozialisten Recht. Dabei bedeutet Entnazifizierung nicht die völlige Beseitigung des NS-Rechts, sondern die innerliche Reinigung, das Reinwaschen des NS-Gesetzes durch dessen Reduzierung auf einen angeblichen rechtsstaatlichen objektiven Wortlaut. Das Ergebnis ist ein “purifiziertes, nationalsozialistisches Recht”, die Legitimierung der Rechtsordnung des NS-Staates“ (siehe S. 423 oben).“

Wie es tatsächlich um das Gebilde Bundesrepublik Deutschland auf dem Boden des Bonner Grundgesetzes 65 Jahre nach dessen Inkrafttreten wirklich bestellt ist, lässt sich in den inzwischen 39 einschlägigen meinungsfreien Expertisen der Grundrechtepartei sehr genau nachlesen.

4 Gedanken zu „Bischof von Münster, Felix Genn greift durch. Nach Pegida-Auftritt Predigtverbot für katholischen Pfarrer vom Niederrhein.“

  1. Die Kirchen können im Grunde nicht anders, so sie sich ernst nehmen. Die Gegenseite kann auch nicht anders, ist genau so klar identifizierbar, erkennbar:

    “Der Gegenpol zur Lehre von der Gleichheit der Menschen”

    Wofür NaSos (“Nazi” ist inzwischen vielleicht etwas, zumal fast tarnend verbraucht), also Nationalsozialisten / Nationale Staatssozialisten stehen, oder wogegen, kann man am besten direkt bei Nationalsozialisten selbst lesen, z.B. in NS-Wörterbuchartikeln oder im “Lehrplan des SS-Hauptamts für die weltanschauliche Erziehung in der SS und Polizei”. Dort erfährt man z.B. dass das “Kernstück der nationalsozialistischen Weltanschauung” “den Gegenpol” “darstellt” “zur Lehre von der Gleichheit der Menschen, die vertreten wird von den Kirchen, dem Liberalismus und dem Marxismus”. Die “Innerer Entente”, die es zu bekämpfen gelte, sei die Dreiheit “das Zentrum, der Marxismus und das kapitalistische, freimaurerische Judentum”. “Was auf diesem Gebiet heute von allen Seiten versäumt” werde, habe “der völkische Staat nachzuholen”.

    Die überlieferten Wörterbuch-Artikel des NS-Wörterbuchs, Wörterbücher im 3. Reich, Band 7
    [PDF] https:/publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/46159/pdf/gift001_komplett.pdf?sequence=1&isAllowed=y

    SS-Hauptamt: Lehrplan für die weltanschauliche Erziehung in der SS und Polizei
    [PDF] http:/homepages.uni-tuebingen.de/gerd.simon/SSHALpl.pdf

  2. Stellen sich mir folgende Fragen:

    “Hat der Verfasser das Recht darüber zu befinden, welche Meinungen als die “herrschende Meinung” im Sinne der “Grundrechtepartei” zu gelten hat und wird diese Meinung eines Einzelnen vom gesamten Bundesvorstand geteilt?”

    Grund: Ich habe den Artikel gelesen und konnte nichts feststellen, das die rassistisch motivierte Fremdenfeindlichkeit fördert. Sie wird offensichtlich als all gegenwärtige “Anscheinsgefahr” als Manifest gegen anders Denkende verwendet. Wenn Menschen sich gegen die sogenannte “Überfremdung” wehren wollen, dann sind es Ängste die sie dazu bewegen. Ich will nicht die Menschen in Frage stellen, deren Asylantrag als berechtigt erkannt (anerkannt) wurde. Aber als Kenner (Ausländerbehörde) der Ausländerproblematik konnte ich mir eine objektive Meinung bilden, die das Mißtrauen gegen die Herrschenden bestätigte.

    Ich warte auf den Tag, an dem die “Antifada-Bewegung” in ihren schwarz-rot-braun-grünen Gedankenformen durch die Straßen zieht und alles was ihrer Meinung nicht entspricht “niederzuknüppeln” beginnt. Daraus folgt, daß ich jede Form der Störung - ob Redner oder Veranstaltung - verurteile. Das heißt, auch die Beantragung zu einer Versammlung muß verfassungskonform umgesetzt werden, da damit ein Ziel verfolgt werden kann, eine solche zu verhindern. Es hätte vollkommen ausgereicht die möglichen Zielpersonen zu schützen, anstatt das Versammlungsrecht außer Kraft zu setzen.

    “Dient der Artikel der Förderung des Pluralismus oder einer anderen, nicht minder gefährlichen Form einer ideologisch motivierten Weltanschauung?”

    “Wer ist hier eigentlich der Gehetzte und wer der Hetzer?”

    “Was sind eigentlich Religionen?”

    Die Bringer aller Einzellehren wie z.B. Buddha, Lao-Tse, Mohammed oder Zoroaster, waren Wegbereiter für das Wort der Wahrheit selbst. Alle Glaubenslehren waren einst von Gott gewollt, den Einzelvölkern und den Ländern genau angepaßt und ganz nach deren jeweiliger Geistesreife und Empfänglichkeit geformt.

    Fragen ob diese Lehren richtig oder falsch wären so nicht richtig gestellt, denn die Wahrheit bleibt immer gleich weil sie ewig ist. Was den Menschen gegeben wurde ist immer wieder verbogen oder umgebogen worden, um es ihrem Menschensinn und ihren Erdenwünschen anzupassen mitunter Macht auszuüben. Es würde jetzt nur eine einheitliche Lehre hier auf Erden sein und nicht so viele Arten von Bekenntnissen in Geltung stehen.

    Resümee:

    Das Leben wer so einfach, wenn alle anfingen nachzudenken, insbesondere empfindend zu verinnerlichen, warum wir es führen, welchen Sinn das Leben hat und warum wir nach dem Tode nicht sterben.

    M.E. leben wir in einer Zeitphase, in der alles ans Licht kommt, auch das bisher verborgen gebliebene durch die Schöpfungsgesetze einer Prüfung unterzogen wird. Alles was sich nicht innerhalb derer bewegt, wird dem Schöpferwillen nicht standhalten und “zerbrechen”.

    Der Massenmörder und Usurpator Adolf Hitler, wurde nach 12 Jahren hinweggefegt als er zweckentfremdend und zweckdienlich das “Tausendjährige Reich” verkündete aber viele - wahrscheinlich zu viele der ihm damals folgenden Massen -, führen fort was dem Schöpferwillen widerspricht.

    Die Auswirkungen werden immer deutlicher und der Tag ist nicht mehr fern bis auch die nachfolgenden Schergen in Gestalt der heute vertretenen Parteien-Diktatur zur Rechenschaft gezogen werden. Ich kenne den Tag nicht, jedoch werden wir aller Voraussicht nach im Jahre 2017 ein aufbegehrendes Volk (Menschenbeben) erleben, wenn es nicht bereits zu spät ist.

  3. Ich begrüße diesen Schritt sehr.

    Dann kann man wohl auch in absehbarer Zeit mit der Kündigung des Reichskonkordats durch die Kirche rechnen.

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