Wulff führte noch im Schloss Bellevue seine Amtsgeschäfte als Staatsoberhaupt und war damals ein begehrter Redner. Wenig später folgte der Rücktritt. Noch immer laufen gegen den Niedersachsen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme. Wulff schweigt in Heidelberg zu dieser Thematik. Er wolle über den “Zusammenhalt in unserem Land und die Integrationsherausforderungen” sprechen, sagt der 53-Jährige. Es ist das Thema, das ihm auch in seiner Amtszeit wichtig war, als er erklärte, dass auch der Islam zu Deutschland gehöre.
Es gebe viele Beispiele für gelungene Integration, betont Wulff, Deutschland sei “weltoffen und vielfältig”. Kaum etwas habe ihn so schockiert wie die Mordserie der rechtsextremen NSU: “Ich hätte eine solche gezielte und brutale Tötung von Menschen ausländischer Herkunft nicht für möglich gehalten, auch nicht das Versagen der Ermittlungsbehörden in unserem Land.” (Quelle: Spiegelonlineausgabe)
Wulff hat gezieltes und brutales Töten von Menschen ausländischer Herkunft in Deutschland nicht für möglich gehalten. Das kann man glauben oder auch nicht, denn trotz Bonner Grundgesetz seit dem 23.05.1949 hatten sich unzählige Täter des mörderischen NS-Terrorregimes nicht nur vor dem Galgen der Alliierten gerettet, sondern waren nahezu überall in der jungen Bundesrepublik Deutschland persilscheingewaschen wieder am Drücker. Die Sippschaft “Franz und Hartwig Schlegelberger” oder die Figur des Dr. Willi Geiger sind da neben inzwischen immer mehr zutage tretenden deutschen NS-Täterfiguren wohl auch einem CDU-Politiker Wulff geläufig, vor allen Dingen, wenn diese auch selbst Mitglied der CDU waren. Von hier aus wird Wulff die Lektüre “Hitlers Volksstaat” von Götz Aly sowie “Der Doppelstaat” von Ernst Fraenkel sowie “Die kalte Amnestie, NS-Täter in der Bundesrepublik” für die kalten Winterabende empfohlen.
Wulff hat wahrscheinlich bis auf die eine oder andere Fliege noch nicht selbst getötet aber er hat zugesehen, wie nds. auf das Bonner Grundgesetz vereidigte funktional und sachlich unzuständige Cuxhavener Finanzbeamte und funktional und sachlich unzuständige nds. Finanzrichter während seiner Amtszeit als nds. Ministerpräsident den anerkannt freischaffenden Künstler Burkhard Lenniger persönlich und wirtschaftlich ruiniert haben. Wulff ist also einer, der gefragt behaupten wird, nicht einmal einer Fliege etwas antun zu können, aber sehenden Auges als ebenfalls auf das Bonner Grundgesetz vereidigt gewesener Ministerpräsident nichts i.S. von Art. 1 Abs. 3 und 2 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG oder Art. 10 der UN-Resolution 53/144 unternommen hat, dass nds. Finanzbeamte den anerkannt freischaffenden Künstler Burkhard Lenniger sowie dessen Ehefrau entgegen dem absoluten Freiheitsgrundrecht des Art. 5.3.1 GG seit mehr als zwei Jahrzehnten vorsätzlich zugunsten des Staates straffrei ausgeraubt und ausgeplündert haben, sie als Menschen minderen Rechts behandeln, wie die NS-Täter des NS-Terrorregimes die Juden, die Künstler, die Andersdenkenden und die europäischen Völker zugunsten der deutschen Mord- und Raubmaschine behandelt haben.
Wulff scheint bis heute auch kein Problem mit dem insgesamt verfassungswidrigen Zustand der Bundesrepublik Deutschland zu haben, immerhin erhält er als unter unehrenhaften Umständen zurückgetretner von diesem grundgesetzwidrig operierenden System seinen sog. Ehrensold in nicht unbeträchtlicher Höhe lebenslänglich. Hier bekommt “lebenslänglich” sodann einen wirklich bizarr anmutenden Sinn.
[red. Anm.: "Wulff billigt als Ministerpräsident massive Grundrechteverletzungen." (link)]