Rechtswissenschaftler entwickeln grundlegendes Allgemeinrecht durch die Anwendung der wissenschaftlichen Mittel der Verifikation und Falsifikation als objektive Verfahrensgrundsätze auf der Grundlage neutraler, eindeutiger und überprüfbarer Erkenntnisse und leiten daraus Rechtsprechung für den Einzelfall ab (Verfahrensjurisprudenz). Ihre Sprache beruht auf der präzisen, objektiven und eindeutigen Anwendung juristischer Begriffe und ist dementsprechend »juristisch«.
Rechtsscharlatane entwickeln einzelfallbezogenes Bedarfsrecht durch die Anwendung der manipulativen Mittel der Einrede und Abrede als subjektive Verfahrensgrundsätze auf der Grundlage parteiischer, ambivalenter und dogmatischer Glaubenssätze und leiten daraus Rechtsetzung für die Allgemeinheit ab (Ergebnisjurisprudenz). Ihre Sprache beruht auf der unpräzisen, subjektiven und mehrdeutigen Anwendung juristischer Begriffe und ist dementsprechend »jurlisch« (in Anlehnung an denglisch oder gibberisch).

Der Unterschied zwischen Rechtswissenschaft und Scharlatanerie von Ingmar Vetter (Bundessprecher), sofern nicht ausdrücklich anders festgestellt, ist lizenziert unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International Lizenz.
Gedanken zum “Eid” oder “Gelöbnis” und Wahrheit als auch die “Macht” der Behörden dem “Ja” oder “Nein” das ausschlaggebende Gewicht zu geben.
“Euere Rede sei Ja oder Nein; denn was darüber ist, das ist vom Übel!”
Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, Deines Gottes nicht mißbrauchen!
Der Name weckt und sammelt in dem Menschen den Begriff! Wer einen Namen schändet und es wagt, ihn zu entwerten, der entwertet damit den Begriff! Dessen seid eingedenk zu jeder Zeit!
Dieses klare Gebot des Herrn wird aber unter allen zehn Geboten am wenigsten geachtet, also am meisten übertreten. Tausendfältig sind die Arten dieser Nichtachtungen. Wenn der Mensch auch wähnt, daß viele Übertretungen davon ganz harmlos sind, nur leichte Redensarten, so bleibt es trotzdem Übertretung dieses scharf gegebenen Gebotes! Gerade diese tausendfachen angeblich nur harmlosen Nichtachtungen sind es, die den heiligen Gottesnamen und damit den Gottbegriff, der mit dem Namen immer eng verbunden ist, herabsetzen, ihn vor den Menschen, ja schon vor den Kindern seiner Heiligkeit berauben, seine Unantastbarkeit beschmutzen durch Alltäglichmachung, durch Herabzerrung in allgemeine Redensart! Die Menschen scheuen nicht davor zurück, sich dabei ins Lächerliche zu begeben. Ich will nicht eine von den vielen Reden anführen; denn dazu ist der Name viel zu hoch und hehr! Aber jeder Mensch braucht auch nur einen Tag einmal darauf zu achten, so wird er wohl bestürzt werden über die ungeheure Anhäufung der Übertretung des zweiten Gebotes durch die Menschen beiderlei Geschlechts, bei groß und klein, bis herab zu den Kindern, die kaum fähig sind, schon einen rechten Satz zu bilden. Denn wie die Alten sungen, zwitschern die Jungen! Aus diesem Grunde sind gerade Gottherabzerrungen vielmals mit das erste, was die Jugend lernt in den nur anscheinend so harmlosen Gottesgesetzesübertretungen!
Die Wirkung darin aber ist die schlimmste aller Übertretungen! Sie ist förmlich verheerend breitgelaufen unter aller Menschheit, nicht nur bei Christen, auch unter den Mohammedanern, unter Juden und Buddhisten, überall hört man dasselbe bis zum Überdruß! Was kann dem Menschen dann der Name “Gott” noch gelten! Er ist entwertet, wird nicht einmal so geachtet wie die kleinste aller Münzen! Viel schlimmer wie ein abgetragenes Kleidungsstück. Und dieser sonst so klugseinwollende Mensch der Erde denkt es harmlos, sündigt darin mehr als hundertmal an einem Tage! Wo bleibt die Überlegung! Wo die kleinste Regung der Empfindung! Auch Ihr seid völlig abgestumpft dagegen, hört es ruhig an, wenn der Heiligste aller Begriffe so in den Schmutz des Alltages getreten wird! Irret Euch aber nicht! Das Schuldkonto im Jenseits ist damit erbarmungslos belastet für einen jeden, der darin gesündigt hat! Und es ist nicht so leicht, gerade dieses abzubüßen, weil es so weitlaufend schlechte Folgen nach sich zieht, welche sich rächen müssen bis ins dritte und das vierte Glied, wenn nicht in dieser Gliederreihe einmal ein Mensch ist, der darin zur Einsicht kommt und diesem üblen Treiben Einhalt tut.
Versucht deshalb die schadenbringende Gewohnheit in den Euch vertrauten Kreisen zu bekämpfen. Vor allen Dingen aber schneidet zuerst Eure eignen Karma-Fäden durch mit aller in Euch noch vorhandenen Energie, damit das Schuldkonto nicht größer wird, als es darin schon ist. Glaubt nicht an eine leichte Ablösung, weil Ihr Euch bisher dabei gar nichts Übles dachtet! Der Schaden ist deshalb genau derselbe! Und die Sünde gegen das Gebot bleibt unbedingt bestehen! Ihr habt es ja genau gekannt. Wenn Ihr Euch über dessen Tragweite nicht klar zu werden recht bemühtet, so ist das Eure Schuld! Es kann Euch deshalb auch nichts abgerechnet werden! Hört und handelt, daß Ihr noch auf Erden vieles abzulösen fähig werdet.
Erschreckend ist sonst der Morast, der Euch erwartet, wenn Ihr in das Jenseits kommt, und der sich hemmend in den Weg zum Aufwärtssteigen legt.
Doch nicht der Einzelmensch allein, sondern auch die Behörden zeigten offen ihren Widerstand gegen dieses Gebot und auch gegen das Gotteswort viele Jahrhunderte hindurch, indem sie zwangsweise den Menschen Eide abverlangten, sie gewaltsam zu der Übertretung drängten, unter Androhung schwerer irdischer Strafen, wenn sie dem Verlangen nicht entsprachen. Die jenseitige Strafe aber ist viel schwerer, und sie fällt auf alle die, welche den Eid verlangten, nicht auf die, die ihn unter dem Drucke leisten mußten. Auch Christus sagte noch einmal ausdrücklich: “Euere Rede sei Ja oder Nein; denn was darüber ist, das ist vom Übel!”
Und die Behörden hatten doch die Macht dem Ja oder dem Nein das ausschlaggebende Gewicht zu geben, indem sie es bei Täuschung vor Gericht ebenso straften, wie den Meineid! Damit vermochten sie den Wert der Worte vor Gericht auf jene Stufe zu erhöhen, die sie für ein Urteil brauchten. Es war nicht nötig, deshalb Menschen zu der Übertretung des Gebotes Gottes zwangsweise zu führen! Nun wird ihnen dafür ihr Urteil in dem Jenseits. Schärfer, strenger, als sie je der Wechselwirkung spottend angenommen haben. Davor gibt es kein Entrinnen!
Quelle: Im Lichte der Wahrheit Gralsbotschaft von Abd-ru-shin
Meines Erachtens ist kein Staat ohne die Zugrundelegung der Schöpfungsgesetze in den Grundfesten seiner “Verfassung”, sowohl innerlich als auch äußerlich auf Dauer zu errichten. Schon aus diesen Gründen wird alles Neu werden - müssen -, auch Wir!